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Unzuverlässige MWSt.-Zahler – Erweiterung vom Kreis der Gründe von Unzuverlässigkeit

Bereits seit dem Jahr 2013 ist ein Institut vom Unzuverlässigen MWSt.-Zahler eingeführt. Zum unzuverlässigen Zahler wird aus der Entscheidung des Finanzamtes derjenige, der zum Beispiel länger als 3 Monate dem Finanzamt aufgrund von MWSt. mehr als 500.000 CZK schuldet, oder auf die Aufforderungen des Steuerverwalters im Zusammenhang mit der MWSt. nicht reagiert, wiederholt die Mehrwertsteuererklärungen oder Kontrollmeldungen nicht abgibt, eventuell ihm MWSt. nach der durchgeführten Prüfung minimal in Höhe von 500.000 CZK nachträglich bemessen wird und diese Steuer nicht beglichen wird.

Neu wird seit dem 1. 1. 2018 durch die Finanzämter ein weiteres Kriterium für Unzuverlässigkeit geltend gemacht, und zwar Festlegung von Vorsteuer durch Steuerverwalter anders, als der Zahler in der abgegebenen Steuererklärung zur Mehrwertsteuer oder in der nachträglichen Mehrwertsteuererklärung deklariert hat, wenn es zur Erhöhung von Vorsteuer um mindestens 500.000 CZK kommen wird und gleichzeitig dieser Betrag nicht einmal innerhalb von Ersatzfälligkeitsfrist beglichen wird.

Die genannte Erweiterung der Gründe für Unzuverlässigkeit des Mehrwertsteuerzahlers ist ein weiteres der vielen Instrumente der Finanzämter im Kampf gegen Steuerhinterziehungen. Der Empfänger von der steuerbaren Leistung haftet nämlich für die nicht bezahlte Steuer aus dieser Leistung, die von einem unzuverlässigen Zahler empfangen wurde. Vollständige und detaillierte Informationen zu dieser Problematik finden Sie hier.


Hinweis: Hyperlink führt zur Website in tschechischer Sprache, deutsche Version ist leider nicht zur Verfügung.

publikováno 17.01.2018
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