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Einkommensteuer

Am Montag den 16. März 2020 hat das Finanzministerium das sog. Liberationspaket im Zusammenhang mit den Maßnahmen der Regierung der Tschechischen Republik gegen die Verbreitung COVID-19  veröffentlicht.

Auf Grund des Liberationspaketes kommt es zum Erlass der Sanktionen für die verspätete Einreichung und späte Bezahlung der Einkommensteuer unter der Voraussetzung, dass die Verzögerung nicht länger als bis 1. Juli 2020 dauern wird. Es handelt sich um einen “flächenhaften“ Erlass, um den es nicht nötig ist zu bitten. Es handelt sich um eine Erleichterung, die sich auf die natürlichen Personen (Unternehmer als auch Nichtunternehmer), als auch auf die juristischen Personen (z.B. nicht geprüfte Gesellschaften oder Vereine) bezieht. Im Fall der juristischen Personen kann man das angeführte auch auf die juristischen Personen beziehen, deren Besteuerungszeitraum das Wirtschaftsjahr ist, die nicht der Wirtschaftsprüfung unterliegen und die Frist für die Einreichung den 4. Mai 2020, respektive den 1. Juni 2020 unter der Voraussetzung haben, dass sie die Körperschaftssteuererklärung spätestens bis 1. Juli 2020 einreichen.

Die Steuerzahler, die die Frist für die Einreichung der Steuererklärung den 1. Juli 2020 aus dem Grund der pflichtigen Überprüfung des Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer haben, oder den ein Steuerberater die Steuererklärung verarbeitet und einreicht, im Fall, dass sie die Steuererklärung nach dem angeführten Termin einreichen oder die Steuer nach dem angeführten Termin bezahlen, diese müssen individuell um den Erlass der Sanktionen bitten.

Ebenfalls ist es möglich, vom 16. März 2020 individuell um Erniedrigung oder Aufhebung der Einkommensteuervorauszahlungen, Stundung mit der Bezahlung der Steuer oder Zerlegung der Steuerzahlungen zu bitten.

 

Vorauszahlungen für Einkommensteuer

Im Sinne der Bestimmung des § 174 der Steuerverordnung kann der Steuerverwalter die Vorauszahlungen in begründeten Fällen anders feststellen, eventuell bewilligt er eine Ausnahme aus der Pflicht, die Vorauszahlungen zu zahlen, und zwar auch für den ganzen Besteuerungszeitraum.

Man kann individuell um die Feststellung der Steuervorauszahlungen anders bitten, das bedeutet ihre Erniedrigung oder vollständige Aufhebung, und zwar auch rückwirkend, falls es sich um die zum 16. März 2020 fällige Vorauszahlung handelt.

Es ist nötig, im Antrag, der keiner Verwaltungsgebühr unterliegt, die Gründe in Anknüpfung an die Verbreitung des Virus COVID-19 anzuführen. Die schon bezahlte Vorauszahlung wird im Fall, dass der Steuerverwalter dem Antrag entgegenkommt, auf Grund eines Antrags des Steuersubjektes zurückerstattet.

Im Einklang mit dem Liberationspaket werden alle oben angeführte Einreichungen der Anträge von den Verwaltungsgebühren bis 31. Juli 2020 befreit.

Am 24. März 2020 hat das Finanzministerium das sog. Liberationspaket II veröffentlicht, dass flächenhaft die Junivorauszahlung für die Einkommensteuer der natürlichen und juristischen Personen erlässt. Es bedeutet in der Praxis, dass alle Zahler - natürliche und juristische Personen, die auf Grund der vorigen Steuererklärungen die Pflicht hatten, die zum 15. Juni 2020 fällige Einkommensteuervorauszahlung zu bezahlen, diese gar nicht bezahlen müssen.

Im Fall von irgendwelchen ergänzenden Fragen, Anträgen auf die Beurteilung Ihrer Situation oder Verarbeitung von zuständigen Dokumenten zögern Sie bitte nicht sich an Ihren Berater aus der KODAP Gruppe, eventuell direkt an die konkreten Berater zu wenden, die bereit sind, die Krisensituationen zu lösen:

Stanislava Kočvarová, Steuerberaterin, E-Mail: kocvarova@kodap.cz

Jan Kašpar, Steuerberater, E-Mail: kaspar@kodap.cz

Jan Mašek, Steuerberater, E-Mail: masek@kodap.cz


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