skupina

Wie ist es aktuell mit EET (elektronische Erfassung von Umsätzen)?

Wir möchten Sie daran erinnern, dass das Verfassungsgericht am 15. Dezember 2017 über grundsätzliche Anpassungen des Gesetzes über Erfassung von Umsätzen entschieden hat. Mit der Wirksamkeit ab dem 1. März 2018 werden die durch Zahlungskarten getätigten Erlöse nicht mehr der Pflicht von der elektronischen Erfassung unterliegen und die Quittungen müssen nicht die USt.-Ident.-Nr. des Verkäufers enthalten.

Dies ändert allerdings nichts daran, dass ein MWSt.-Steuerpflichtiger die USt.-Ident.-Nr. auf seinen Steuerrechnungen angeben muss. Wenn ein MWSt.-Zahler die Pflicht hat eine Steuerrechnung auszustellen und eine gemeinsame die Pflichterfordernisse gemäß MWSt.-Gesetz und gleichzeitig die Pflichtangaben gemäß Gesetz über Erfassung von Umsätzen enthaltende Rechnung ausgestellt hat, wird weiterhin seine USt.-Iden.-Nr. auf dieser gemeinsamen Rechnung angeben müssen. Er kann allerdings zwei Rechnungen ausstellen – eine Steuerrechnung mit USt.-Ident.-Nr. und Beleg für EET ohne USt.-Ident.-Nr.

Gleichzeitig ist es durch Beschluss des Verfassungsgerichtes zur Verschiebung der 3. und 4. Etappe von EET auf unbestimmte Zeit gekommen. Daher diejenigen, die ursprünglich hätten ihre Umsätze ab dem 1. 3. 2018 (z.B. Dienstleistungserbringer im Bereich von Rechtsberatung und Buchhaltungsdienstleistungen) oder ab dem 1. 6. 2018 (zum Beispiel Friseusen) erfassen müssen, vorerst die Umsätze nicht elektronisch erfassen müssen. Die Pflicht wird ihnen erst entstehen, wenn die neue gesetzliche Regelung verabschiedet wird, diese wird allerdings nicht eher als im Jahr 2019 wirksam. In der neuen Regelung wird es angenommen, dass allen denjenigen, die heute nicht erfassen müssen, die Pflicht zur Erfassung „auf einmal“ und nicht in mehreren "Wellen" entstehen wird.

publikováno 23.02.2018
share on fb


Kodap skupina - daňové poradenství

mini mapa ČR Vybrat kancelář

Specializované kanceláře

+420 485 228 471

info@kodap.cz

cs en de 

ETL Global
newsletter close