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Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eNeschopenka – Änderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Am 1. 1. 2020 wird die Novellierung des Gesetzes über Krankentagegeldversicherung in Kraft treten, durch die ein neues System der elektronischen Krankenscheine, sog. eNeschopenka eingeführt wird. Diese wird mit sich Änderungen nicht nur für die behandelnden Ärzte und Organe der Krankenversicherung, sondern auch für die Arbeitgeber und für die kranken Arbeitnehmer bringen.

Auf Seite des Arbeitgebers wird es zur Vereinfachung der Agenda dadurch kommen, dass dieser dem Träger der Sozialversicherung (weiter nur “OSSZ“) nicht mehr Teile vom Vordruck der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (weiter nur „AUB“) übergeben und auch nicht von den Arbeitnehmern die Anträge auf Krankengeld übernehmen wird. Er wird allerdings weiterhin verpflichtet sein die zur Festlegung des Anspruches auf Krankengeld und auf seine Auszahlung erforderlichen Unterlagen in Empfang zu nehmen und diese zusammen mit den zur Berechnung des Krankengeldes erforderlichen Angaben an OSSZ zu übergeben – unverzüglich nach dem Ablauf von den ersten 14 Tagen von Dauer der Arbeitsunfähigkeit in der elektronischen Form auf die vom Träger der Sozialversicherung (OSSZ) festgelegte Anschrift (inklusive Kontonummer des Kontos, auf das der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn bezahlt). Wir erinnern, dass für die ersten 14 Kalendertage von der Dauer von Arbeitsunfähigkeit das Krankengeld vom Arbeitgeber ausbezahlt wird.

Am ePortal des Tschechischen Trägers der Sozialversicherung (weiter nur „ČSSZ“) stehen für den Arbeitgeber nach der Anmeldung die ausgewählten Informationen über Arbeitsunfähigkeit der Arbeitnehmer zur Verfügung (die Informationen über Anmeldung zum ePortal des Trägers der Sozialversicherung ČSSZ finden Sie ebendaselbst). Nach der aktuellen Entwicklung wird es ab Dezember 2019 möglich sein die Zusendung von automatischen Nachrichten über Entstehung, Dauer und Beendigung jeder Arbeitsunfähigkeit seiner Mitarbeiter zu beantragen.

Was sich nicht einmal nach dem 1. 1. 2020 ändert ist, dass der Arbeitnehmer vom Arzt einen Ausweis des arbeitsunfähigen Versicherten in Papierform (zum Beispiel für die Zwecke von Überprüfung von AU) erhalten wird. Der Arbeitnehmer wird zwar keine Pflicht mehr haben dem Arbeitgeber die Entscheidung über die Entstehung der Arbeitsunfähigkeit zu übergeben, allerdings wird er weiterhin verpflichtet sein den Arbeitgeber unverzüglich über die Entstehung der Arbeitsunfähigkeit zu informieren (zum Beispiel telefonisch, per E-Mail, eventuell durch Vorlage des Ausweises des Arbeitsunfähigen). Nach der Beendigung der Arbeitsunfähigkeit behält der Versicherte den Ausweis des Arbeitsunfähigen.

Zum Schluss geben wir an, dass auf die bis zum 31. 12. 2019 ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen die bestehende Rechtsregelung angewendet wird, und zwar bis zur Beendigung der Arbeitsunfähigkeit.

Detailliertere Infos zu dieser Problematik finden Sie auf den Seiten des Trägers der Sozialversicherung (ČSSZ).

KODAP-Berater sind jederzeit bereit auf Ihre Fragen zu reagieren.

Hinweis: Hyperlink führt zur Website in tschechischer Sprache, deutsche Version steht leider nicht zur Verfügung.

publikováno 08.10.2019
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