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Bestätigungen der Warenabnahme bei Lieferungen aus Deutschland - wieder ein aktuelles Thema

Wir haben bereits in der Vergangenheit unsere Klienten über die Bemühungen des deutschen Gesetzgebers, die Mehrwertsteuerhinterziehungen bei Lieferungen aus Deutschland ins Ausland zu beschränken, informiert. Es werden ständig die Regelungen für das Nachweisen der tatsächlichen Abnahme der gelieferten Ware durch den Abnehmer in einem anderen Mitgliedsstaat der EU verschärft. Nach langen Diskussionen wurden jedoch diese verschärften Maßnahmen aufgehoben, ggf. deren Gültigkeit verschoben. Selbst die Deutschen bezeichnen diese Tatsache als eine Hängepartie.
 
Das Prinzip besteht darin, dass der deutsche Lieferant der deutschen Steuerverwaltung nachweisen muss, dass seine Ware tatsächlich bei dem Abnehmer in einem anderen Mitgliedsstaat eingelangt ist (Gelangensbestätigung). Während die vorherigen Versuche an einer verbindlichen Vorlage eines durch den Abnehmer unterzeichneten Papierformulars scheiterten, werden neu sonstige Beweismittel zugelassen. Es handelt sich hierbei immer um Eine Kopie der Rechnung, begleitet von einem Beleg über die eigene Warenlieferung. Außer einer Papierform werden auch sonstige Alternativen zugelassen - z. B. mehrere Varianten der elektronischen Kommunikation. Die Art und Weise der Bestätigung sollte jedoch zwischen dem deutschen Lieferanten und ausländischem Abnehmer vorab abgestimmt werden. Es hängt zweifellos von dem Lieferanten ab, mit welchem Vorschlag über die Art der Bestätigung, die eingeführt werden soll, er im beidseitigen Verhältnis kommt. In jedem Fall wird dieser Vorgang eine anspruchsvollere Administrative nicht nur beim Lieferanten in Deutschland, sondern auch beim tschechischen Abnehmer bedeuten. Seien Sie also nicht überrascht, falls Sie von Ihrem deutschen Lieferanten mit einem solchen Erfordernis angesprochen werden.
 
Das ganze Verfahren soll ab dem 01.10.2013 in Kraft treten, wobei im Falle, dass der deutsche Lieferant seinem Betriebsprüfer nicht nachweisen kann, dass seine Ware tatsächlich in ein anderes Mitgliedsstaat geliefert wurde, wird ihm von dem Betriebsprüfer die Mehrwertsteuer aus nicht nachgewiesener Lieferung nachgemessen. Somit wird sein Interesse an dem Nachweisen der Lieferung ziemlich hoch werden.

publikováno 11.07.2013
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