skupina

Erhebliche Änderung in der Geltendmachung des Anspruches auf eine monatliche Lohnsteuerermäßigung bei den Ausländern

Die Firmen, die die Ausländer beschäftigen, lösen ernste Schwierigkeiten!
Neue Konstruktion der Steuerbemessungsgrundlage (Superbruttolohn) können wir vor allem den Unternehmern aus dem Ausland schwierig erklären. Das Prinzip ist, dass bis Ende des Jahres 2007 von dem Bruttolohn die Sozial- und Krankenversicherung, die dem Arbeitnehmer erhoben wurde, abgezogen wurde und auf den Rest der sog. progressive Steuersatz angesetzt wurde. Neu wird zu dem Bruttolohn der Arbeitgeberanteil an der Versicherung zugerechnet, also insgesamt 35 %, und aus dieser Superbruttogrundlage wird dann einheitliche Steuer in der Höhe von 15 % berechnet. Für den Arbeitnehmer, dessen Einkünfte unter dem durchschnittlichen tschechischen Lohn liegen, und der bisher mit dem Steuersatz z. B. nur von 12 % versteuert wurde, würde diese Änderung ohne weiteren Regelungen eine große Auswirkung auf seinen Nettolohn haben. Deswegen wurde der von der Steuer absetzbare Posten erheblich- und zwar von 600,- CZK auf 2.070,- CZK pro Monat erhöht. Dadurch wird der negative Einfluss gelöst. Aber nur für die tschechischen Bürger, besser gesagt, für die tschechischen Residenten.

Den Ausländern, z. B. den Polen, Slowaken und anderen, die in CR beschäftigt sind, kann der Arbeitgeber die Ermäßigung aus der berechneten Steuer nicht abziehen, falls sie sich nicht mit einer Bescheinigung vom Finanzamt, dass sie die tschechischen steuerlichen Residenten sind, ausweisen können. Gleiche Bedingungen beziehen sich auch auf die meisten Steuerermäßigungen. Die Ausländer haben zwar die Möglichkeit die Steuerermäßigung nach dem Ende des Jahres geltend zu machen, sie müssen aber die Steuererklärung abgeben. Wobei die Bedingung ist, dass mindestens 90 % ihrer Einkünfte für das ganze Kalenderjahr aus der CR stammt. Für den Ausgleich müssen sie also mehr als 12 Monate warten. 
Auch ein Ausländer, der mit einer Arbeit in CR im Laufe des Jahres aufhört, oder im Laufe des Jahres eingestellt wird, erzielt oft nicht einen neunzigprozentuellen Anteil an den Einkünften aus der CR zu seinen sämtlichen Einkünften und diesem würde gar keinen Anspruch auf die Steuerermäßigung entstehen. Sein monatlicher Nettolohn für die gleiche Arbeit, die ein tschechischer Arbeitnehmer ausübt, wäre also um 2 TCZK niedriger und zwar auch bei einem gleichen Bruttolohn.

Es handelt sich um ein diskriminierendes Verfahren. Das Finanzministerium weiß über dieses Problem und arbeitet an einer Berichtigung. Es sollte sich aber um eine Lösung in der Legislativelinie handeln und das dauert einige Monate. 

Wie kann der Arbeitgeber das Ausscheiden der ausländischen Personen verhindern?
- Das Gesetz verletzen und monatlich die Steuerermäßigung abziehen, was erheblich risikoreich ist. 
- Dem Arbeitnehmer ein Darlehen zur Lösung seiner drückenden Lebenssituation gewähren, aber mit dem Risiko, dass der Arbeitgeber kein Geld zurückbekommt. 
- Einen Drang bei dem FM CR entwickeln, mit dem Ziel möglichst schnell eine Gesetzesnovelle durchzusetzen,  in der auch die Möglichkeit des einmaligen Ausgleiches der Steuerermäßigungen, die für die vergangenen Monate des Jahres nicht geltend gemacht wurden, gelöst wird. 

Auch wir bemühen uns mit unserem Beitrag behilflich zu sein. 


E-servis KODAP

publikováno 10.02.2008
share on fb


Kodap skupina - daňové poradenství

mini mapa ČR Vybrat kancelář

Specializované kanceláře

+420 485 228 471

info@kodap.cz

cs en de 

ETL Global
newsletter close